Permalink

off

Graz Mariatrost – Arzberg

Tag eins. Mittelprächtige Stimmung morgens am Jakominiplatz: Es nieselt, die Wetteraussichten sind mies,der Weg, der noch vor uns liegt, ist richtig weit – viel weiter als alles, was wir bis jetzt erwandert haben. Für den Abend ist eine Übernachtung im Stubenberghaus am Schöckel gebucht – damit wäre die erste Etappe, Graz-Schöckel, eine relativ kurze zum Aufwärmen.

Wir fahren mit der Straßenbahn nach Mariatrost, wo der Mariazellerweg, der uns die ersten Tage begleiten wird, startet. Unterwegs nach St. Radegund sind wir froh, dass es nicht regnet, zwei Mal sehen wir sogar die Sonne!! St. Radegund ist dafür wie ausgestorben – Montag … Es gibt nicht einmal etwas zu essen. Dafür müssen wir eine Lanze für die Strecke Graz – St. Radegund brechen: Warum wollen immer alle nur den Schöckl besteigen, wenn es doch so schön sein kann, aus der Stadt heraus zu gehen.

Das Wetter ist im Tal gar nicht so schlecht, am Schöckl sieht man dafür keine 10 Meter weit. Wir beschließen daher, doch nicht – wie geplant – am Berg zu übernachten, sondern fahren mit der Seilbahn hinauf. Was auch den Vorteil hat, dass wir schneller etwas zum Essen bekommen. Den Plan mit der Übernachtung am Berg verwerfen wir und gehen dafür aber gleich ein großes Stück weiter, ca. vier Stunden nach Arzberg. Dort werden wir von Julias Mama abgeholt und in Weiz verköstigt und verwöhnt. Sieben Stunden Fußmarsch liegen hinter uns, auf den Füßen mancher haben sie deutliche Spuren hinterlassen …

Morgens am Jakominiplatz

Morgens am Jakominiplatz

 

In Mariatrost geht's los(t)!

In Mariatrost geht’s los(t)!

 

Hinter Mariatrost

Goodbye City, hello Country – das beginnt gleich hinter Mariatrost.

 

Schöckl

Hier könnte ein wunderschöner Ausblick auf den Schöckl sein.

 

Volkskalvarienberg in St. Radegund

Volkskalvarienberg in St. Radegund

 

Anhalten mit Aussicht

Anhalten mit Aussicht

Stubenberghaus

Mittagessen gibt’s in St. Radegund nur am Berg: Eierschwammerlgulasch und Eierschwammerlstrudel im Stubenberghaus

 

Stubenberghaus: Wall of Fame

Auf der Wall of Fame im Stubenberghaus begegnen uns bekannte Gesichter

 

Schöckl: (Nicht-)Ausblick

Beim Abstieg vom Schöckl sind Schilder aufgestellt, auf denen man bei Schlechtwetter sieht, was man alles sehen könnte.

Vor Burgstall: ein bisschen Sonne

Vor Burgstall: ein bisschen Sonne

 

Mariazeller Weg

Zwischen Schöckelkreuz und Burgstall

 

Happy Birthday

Happy Birthday: Im Bezirk Weiz wird niemand unbemerkt älter.

 

Warten auf den Bus

Warten auf den Bus, aber er kommt nicht. Müssen wir halt zu Fuß weiter.

 

Arzberger Brückenschwammerl

Ein sogenanntes Arzberger Brückenschwammerl.

 

Arzberg - mei Hoamat

Unsere „Hoamat“ wird Arzberg wohl nicht, unser erstes Tagesziel aber sehr wohl!

 

Autor: Nina Müller

Leute-Redakteurin der Kleinen Zeitung Steiermark.

Kommentare sind geschlossen.