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Reichenau/Rax – Schneeberg

Tag 7: Den schlechten Wetterprognosen zum Trotz wollen wir auf den Schneeberg. Weil die Wolken finster sind, schummeln wir ein bisschen und starten nach einer kurzen Taxifahrt vom Looshaus hinunter nach Reichenau in den mehr als 1200 Höhenmeter-Trip über den „Scheiterplatz“, enge Schluchten, schroffe Steige und wild wucherndes Gebüsch, das auch noch ziemlich nass war.

Leider stimmte die Wettervorhersage diesmal: Regen, Wind, noch mehr Regen und dazwischen Sonne. Also müssen wir aufs Hilfsmittel zurückgreifen und fahren die letzte Station mit der Zahnradbahn, dem Salamanderexpress – bevor wir noch auf dem Zahnradbahnweg bergauf gestiegen sind. Gestärkt durch Buchteln mit Eierlikör (Buchtelwirt beim Tiroler Fritz!!) erwarten uns auf 1800 Metern: Wetterwechsel und Rundumpanorama, der höchste Kinderspielplatz Österreichs, eine großartig gemachte Ausstellung zur Geschichte von Bahn und Berg und das historische Hotel Hochschneeberg, „elektrisch beleuchtet und mit Post-, Telegrafen- und Telephonverbindung“. Wir sind die einzigen Gäste, die Wetterprognosen sind düster.

Frühstücksaussicht aus dem Looshaus über Reichenau

Frühstücksaussicht aus dem Looshaus über Reichenau

 

Looshaus: Die Rucksäcke stehen bereit

Looshaus: Die Rucksäcke stehen bereit

 

Mariensteig

Über den Mariensteig geht es durch eine Schlucht („Eng“) Richtung Schneeberg

 

Bergauf durch Schluchten

Bergauf durch Schluchten …

 

... und durch nasses Gebüsch

… und durch nasses Gebüsch

 

Salamander-Express

Der Salamander-Express, die moderne Garnitur der 1897 erbauten Schneebergbahn

 

Buchtelwirt

Pflicht bei der Haltestelle Baumgartner: Buchteln essen, hier mit Eierlikör-Vanillesauce. Danach entschließen wir uns, die letzte Station mit dem Zug zu fahren.

 

Schneeberg

Blick auf den Schneeberg, mit dem Elisabethkirchlein

 

Schneebergbahn

In der Schneebergbahn: Im Zug lassen sich die letzten paar Höhenmeter wesentlich bequemer überwinden

 

Gipfelsieg!

Gipfelsieg! In Wirklichkeit ist es aber nur das Spielzeug-Gipfelkreuz am Kinderspielplatz Schneeberg

 

Elisabethkirchlein

Das Elisabethkirchlein. Der „Schnee“ stammt vom Fenster der gegenüberliegenden Galerie.

 

Hotel Hochschneeberg

Das Restaurant im Hotel Hochschneeberg wirbt mit Strudeln und Architektur: erbaut wurde es 1898 von den Architekten Helmer & Fellner, die in Graz auch Oper und Kastner & Öhler erbauten – und in Semmering das Hotel Panhans!

 

Hotel Hochschneeberg: Bauernstube

Hotel Hochschneeberg: Abendessen im Schein des Heizstrahlers in der Bauernstube

 

Hotel Hochschneeberg: Bauernstube

Als Aperitif gibt’s Glühwein und Jagatee

 

Schneeberg - Übersichtskarte
Schneeberg – Übersichtskarte

 

Autor: Nina Müller

Leute-Redakteurin der Kleinen Zeitung Steiermark.

2 Kommentare

  1. Hallo aus Graz ! Ich finde eure ‚Abenteuer‘ wirklich voll spannend und freue mich auf jeden Eintrag im Blog. Als Langzeitprojekt wäre ein Landeshauptstädtetour von Graz aus, sicher auch eine Idee oder ?
    Toi,toi, toi für die nächsten Etappen.
    Nicolas

  2. Lieber Nicolas! Danke für deine Nachricht, das Daumendrücken motiviert uns sehr für die letzten Etappen, lg vom Gasthof Mohr, gleich unterhalb der Hohen Wand. Danke für den Tipp, als Lang-Lang-Langzeitprojekt ist das durchaus vorstellbar, allerdings fürchten wir uns ein bisschen vor Bregenz