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Vom Salzstieglhaus bis nach Obdach – St. LRWW Teil 7

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Nach einer mächtigen Portion Schlaf starten wir in den Bergtag: Zuerst geht’s auf den Speikkogel (begleitet von Speik-Stinke-Aroma), danach am Fuße des Weißensteins zur Weißensteinhütte, davor stellt sich uns noch ein verlassenes Kälblein in den Weg. Bei der Hütte reicht die Wirtin Kaffee und Krügerl aus dem Fenster: sehr praktisch.

Danach steigen wir bergab, müssen zuerst über einen auf dem Weg aufgetürmten Haufen aus Steinen und Erden, danach auf dem gewalzten Gemisch. Und dazu werden wir am Wanderweg umgeleitet: ins Nichts.

Je tiefer wir steigen, desto heißer wird’s – und desto weniger Menschen treffen wir. Das kann aber auch am Klara-Kirtag liegen, zu dem die Massen ins Alte Almhaus strömen. Es zieht sich ein bissi. Wir freuen uns auf Kaffee und Kuchen beim Tirolerwirt. Aber: Der sperrte vor zwei Jahren zu. Wir pausieren trotzdem im einzigen Schattenplatz weit und breit: neben der Straße im Graben. Nachbarn grüßen uns, fragen uns, ob wir durstig sind und Autofahrer schauen mitleidig. Ein Mann bietet uns an, uns mit dem Auto seiner Tochter nach Obdach zu führen, wir verneinen, sitzen Minuten später aber trotzdem drin. Gut für uns, unsere Unterkunft, das Landhotel Grogger, hat nämlich einen Pool und super regionale Küche. 

   
   

  

  

  

  

  

  

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