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Von Obdach auf den Zirbitzkogel (St. LRWW, Teil 8)

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Das Ziel ist der höchste Punkt des Steirischen Landesrundwanderwegs: der Zirbitzkogel auf 2396 Metern. Macht, von Obdach (877) aus, eine Differenz von mehr als 1500 Höhenmetern. Das traut uns niemand zu. „Seid’s ihr narrisch!“ sagen die Raunzer. Oder: „Da übernehmt ihr euch!“ Motivierender klingt da schon Julias Horoskop: 

Die Alt-Chefin vom Landhotel Grogger drängt gar darauf, uns ein Stück Asphalt mit dem Auto zu führen – am liebsten bis zur Sabathyhütte (2h vor dem Gipfel). Wir steigen aber lieber 6h vorher, bei Warbach, aus. Das Motto des Tages: bergauf gehen. Über Forststrassen, Waldsteige, Almböden, Wiesen. Bei der Waldheimhütte tanken wir Apfelsaft und schlecken frisch angeliefertes Eis.

Dann die Qual der Wahl: auf den Zirbitz führen viele Wege. Der Führer rät jenen über den Wildsee. Die Tischnachbarn raten davon ab. Wir entscheiden uns für den goldenen Mittelweg mit der Nummer 321 bzw 45: durch einen zauberhaften Zirbenwald, vorbei am Türkenkreuz, über eine herrlich weite Almwiese und vorbei am erfrischenden (von Julia getestet) Lavantsee (dessen Wasser weit weiter nach Kärnten fließen wird) gehts zum Schluss steil bergauf zum Zirbitzkogel.

Bei derart traumhaften Bedingeungen sind auch die 1500 Höhenmeter ein Vergnügen, nur die letzten steilen 100 vielleicht weniger.

Bei Wirt Werni ist die Hütte heute voll. Und auch die Zirbitzbuam haben sich angesagt. Vielleicht gibt’s noch Musi?

 

  
    

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