Permalink

off

Planneralm – Oppenberg (St. LRWW, Teil 16)

img_3028.jpg

Das Schulschikurs-Image haftet an der Planneralm, beim Frühstück im Gästehaus Lackner ist alles hübsch portioniert (dazu in Frischhaltefolie gewickelt) und der Kornspitz, den wir uns zur Gipfeljause richten, auch noch extra verrechnet. Wir starten mit schweren Beinen und ein bisschen gezeichnet von den vielen Höhenmetern der letzten Tage später als sonst, gegen 8.45 Uhr. Der blaue Himmel verspricht einen Traumtag am Berg. 

Haufenweise Gipfel-Auswahl am Plannerknot


Von 1588 m steigen wir zunächst fast im Gänsemarsch mit anderen Wanderern (Samstag!) vorbei am hinreißenden Plannersee aufs Plannerknot (1996 m). Wieder einmal überwältigt uns die Gipfelweitsicht. Hier endet für uns der Salzsteigweg, dem wir (einmal mehr, einmal weniger) von Murau weg gefolgt sind. 

Immer obenauf geht’s zum Hochrettelstein und zur Seekoppe.


Über einen Grat marschieren wir Richtung Hochrettelstein (2200 m) den wir mit eingebauten Stehpausen gegen Mittag erreichen und wo wir auf unseren lieben Kollegen und Etappenwandergast Norbert treffen. Er hat den Berg – und unseren höchsten Gipfel der heutigen LRWW-Tour – von der anderen Seite aus bestiegen. 

Hallo vom Hochrettelstein!


Das ist auch deswegen super, weil er uns für den langen, rund 1200 m tiefen, Abstieg zu seinem Auto motiviert.
Davor geht es aber noch über die scharfe Wand (keine Sorge, die heißt nur so) über die Seekoppe (2150 m) – und wieder eröffnen sich ins neue spektakuläre Ausblicke ins Gesäuse und bis zum Admonter Reichenstein. Und auf die Riednerseen (1984 m). 

Fast schon kitschig: Riednerseen.


Dort Pause: inklusive Schwimmen (mindestens 15 grad) und zwei stand-Up-Paddlern zuschauen, wie sie Kopfstand und Sonnengruss auf dem Bord machen. 

Ziemlich fotogen :)


Lauter Highlights, bevor wir lange und müde runtersteigen und froh sind, bei null Handyempfang, nicht noch nach Oppenberg/bzw Rottenmann hatschen zu müssen. Die letzte Tat der Etappe: ein zünftiges Essen beim Arkadenhof in Leoben. 

Finito!


Spektakulär, wunderschön und schweißtreibend: Das wars für heuer mit dem LRWW. Wir sind mächtig stolz auf uns. Und freuen uns schon auf nächstes Jahr – da geht’s ins Gesäuse …

Autor: Nina Müller

Leute-Redakteurin der Kleinen Zeitung Steiermark.

Kommentare sind geschlossen.